Stadtwerke Magazin Nr. 54 | März 2025

Was sind AC- und DC-Ladestationen? Wie wird bezahlt und aufgeladen? Wird ein eigenes Ladekabel gebraucht? AC-Ladestationen AC steht für „Alternating Current“ (Wechselstrom) und ist die am weitesten verbreitete Ladeoption für Elektrofahrzeuge. Wechselstrom bedeutet, dass der Stromfluss seine Richtung 100-mal pro Sekunde ändert. Die moderate Ladegeschwindigkeit schont die Fahrzeugbatterie und erhöht deren Lebensdauer. Mit einer Ladeleistung von 3,7 bis 22 kW eignen sich AC-Ladestationen besonders für Ladevorgänge bei längeren Standzeiten, zum Beispiel zu Hause für das private E-Auto. DC-Schnellladestationen DC steht für „Direct Current“ (Gleichstrom). Im Gegensatz zu Wechselstrom fließt Gleichstrom konstant in eine Richtung und ist daher effizienter für die direkte Ladung der Fahrzeugbatterie. Diese sogenannten Schnelllader liefern Ladeleistungen zwischen 50 und 400 kW und können ein Elektroauto in kürzester Zeit aufladen, zum Beispiel bei Tankstellen auf der Autobahn oder auf Supermarkt-Parkplätzen. Dies hängt von der Ladestation ab. AC-Ladestationen benötigen in der Regel ein eigenes Typ-2-Kabel, das beim Fahrzeugkauf meist mitgeliefert wird. DC-Ladestationen haben fest integrierte Kabel. An E-Ladestationen erfolgt die Bezahlung in der Regel per App, RFIDKarte, Kredit- oder EC-Karte, aber auch kontaktlos, zum Beispiel per QR-Code. Der Ladevorgang beginnt, indem das Fahrzeug angeschlossen, die Station mit der gewünschten Methode autorisiert und der Ladevorgang aktiviert wird. Klartext Fachwissen auf den Punkt gebracht E-Autos laden 1 3 2 Hier geht es zur Website. Wollen Sie mehr zum Thema E-Mobilität erfahren?

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