Stadtwerke Kufstein

Wasser



Wasserbefunde

wasserbefundeRegelmäßig müssen Betreiber von Wasserversorgungsanlagen laut Gesetz die Qualität des Trinkwassers in umfangreichen Analysen überprüfen lassen und die Ergebnisse dieser Tests zumindest einmal pro Jahr der Bevölkerung zur Kenntnis bringen.

Der jüngste Untersuchungsbefund des Hygieneinstitutes der Universität Innsbruck brachte dabei ein aus Kufsteiner Sicht sehr erfreuliches Ergebnis: Bei sämtlichen Quell-, Grundwasser- und Leitungsnetzproben fuhr das Trinkwasser der Festungsstadt Bestnoten ein.

Ing. Reinhard Senfter von den Stadtwerken Kufstein erläutert: „Unser Quellwasser ist im untersuchten Umfang zu hundert Prozent rein von Pestiziden. Dem chemischen Befund nach handelt es sich um ein mäßig alkalisches, mittelhartes Wasser mit einem sehr niedrigen Nitratwert!“

Der Ortsbefund bestätigt außerdem einen sehr guten Betriebs- und Wartungszustand aller von den Stadtwerken Kufstein betriebenen Anlagenteile. Die detaillierten Ergebnisse der lebensmittelrechtlichen Untersuchung können Sie über den nachstehenden Link downloaden. 

 

 

 

aus den Analyse-Ergebnissen

Parameter Einheit Analysewerte Grenzwert nach TWVO Erläuterung
Härte Gesamthärte
1mmol/I = 2,8 °dH
°dH 7 - 9 kein Grenzwert Kennzahl für den Inhalt an Calzium- und Magnesiumsalzen. Maßgebend u.a. für die Waschmitteldosierung (mmol/l für Europa z.B. Italien: franz. Härtegrade).
pH-Wert   7,8 - 8 6,5 bis 9,5 Kennzahl für den sauren (kleiner als 7) oder basischen (größer als 7) Zustand des Wassers. Maßgebend u.a. für die Wahl des Rohrleitungsmateriales.
Nitrat mg/l 3,3 - 4 50 Diese Stickstoffverbindung kommt geringfügig natürlich im Wasser vor. Kennzahl zur Entscheidung für eine Fluoridprofilaxe. Hohe Werte sind Mögliche Überhöhung der Werte z.B. durch Überdüngung von Böden.
Fluorid mg/l < 0,5 1,5 Natürlich im Wasser vorkommende, lebenswichtige Fluorverbindung. geologisch bedingt.
Pestizide (Summe aller Einzelpestizide) mg/l 0,0 0,5 Schädliche, aus Pflanzenbehandlungs- und Schädlingsbekämpfungsmitteln stammende Stoffe im Wasser.
Bakteriologischer Befund Alle Befunde sind einwandfrei.
Natrium mg/l 0,2 - 0,7 200 Häufig im Wasser meist als Chlorid (Salz) vorkommendes Metall, in geringen Dosen lebensnotwendig.
Chlorid mg/l 0,3 - 1,4 200 Salz der Salzsäure. Kennzahl für die Korrosionsbeständigkeit der Leitungsmaterialien.
Sulfat mg/l 4,7 - 7 250 Salz der Schwefelsäure. Kennzahl für die Korrosionsbeständigkeit der Leitungsmaterialien.
Karbonathärte °dH 5,7 - 8,5 kein Grenzwert Teil der Gesamthärte.
Kalium mg/l 0,2 - 0,4 50 Natürlich im Wasser vorkommender Mineralstoff
Magnesium mg/l 5,9 - 13,4 150 Natürlich im Wasser vorkommend, maßgeblich für die Wasserhärte.
Kalzium mg/l 33,1 - 42,6 400 Natürlich im Wasser vorkommend, maßgeblich für die Wasserhärte.

 

Wasserbefund Tiefbrunnen Fürhölzl und Hofingerquelle



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Ing. Senfter Reinhard
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